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Bertha Rabausch

Stolperstein Küfergasse 1 (GPS 48.400497, 9.990668)

 

Bertha Rosina Rabausch wurde 1874 in Ulm als Tochter des Werkmeisters Johannes Rabausch und seiner Frau Marie Friedericke geb. Sautter geboren. Ab 1882 ist der Vater nicht mehr beim Wohnsitz der Familie gemeldet und die Mutter zog Bertha und ihre um ein Jahr ältere Schwester alleine groß. Bertha wurde Modistin. Bertha wurde in die Landesfürsorgeanstalt Oberer Riedhof vor den Toren Ulms gebracht. Bei der Aufnahme im Riedhof wurde in ihrer Akte eine psychische Erkrankung notiert. 1940 wurde sie auf Anordnung der T4 „Euthanasie“-Zentrale in Berlin mit 39 weiteren Bewohnern des Riedhofs abgeholt und am selben Tag in Grafeneck vergast.

Autor: Mark Tritsch