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Eda, Heinrich, Lottie und Suse Barth

Heinrich Barth, 1938 (Bildrechte: M. Greenwood)

Heinrich Barth, der ältere Bruder von Julius Barth, wurde am 27. Juni 1888 in Flehingen im badischen Kraichgau geboren. Flehingen ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Oberderdingen im Landkreis Karlsruhe. Seine Eltern waren der Vieh- und Pferdehändler Liebmann Barth und Rosa Barth, geb. Dreifuß. Heinrich Barth war im Ersten Weltkrieg deutscher Frontsoldat gewesen, zwei Familienmitglieder sind gefallen. Heinrich Barth und seine Frau machten sich um 1919 mit seinem jüngeren Bruder Julius und dessen Frau in Ulm sesshaft, wo die Brüder sich als Viehhändler niederließen.

Eda Barth, 1938 (Bildrechte: M. Greenwood)

Eda (Else) Barth, geb. Schles(s)inger, wurde am 28. Oktober 1896 in Flehingen geboren. Ihr Vater Moses war Metzger und Viehhändler in Flehingen. Eda und Heinrich Barth heirateten am 15. August 1919 in Flehingen und zogen unmittelbar danach nach Ulm, wo sie bis zu ihrer Deportation am 28. November 1941 lebten.

Die Barths hatten zwei Töchter , Lotte und Suse.

Lotte Barth verh. Greenwood, in Ulm vor dem 2. Weltkrieg (Bildrechte: M. Greenwood)

Lotte Barth, verh. Greenwood (später in den USA Lottie genannt), wurde als erstes Kind der Barths am 19. April 1920 in Ulm geboren. Lotte besuchte 1926 bis 1930 eine Ulmer Volksschule, dann bis 1934 eine „städtische Mittelschule“. Bis zur schulischen „Rassentrennung“ 1936 besuchte sie die „Höhere Handelsschule“ der Stadt Ulm in der Basteistraße 7. Danach arbeitete sie als Lehrling im Textilgeschäft der jüdischen Ulmer M.u.H. Hirsch, Hafengasse 8 u.10, bis das Geschäft 1938 geschlossen wurde.

Lotte Barth verh. Greenwood, 1940 in den USA (Bildrechte: M. Greenwood)

Als ihr Vater nach dem Pogrom vom 9. November 1938 im KZ Dachau war, konnte Lotte am 30. November 1938 in die USA mit Hilfe von Verwandten emigrieren. Sie kam am 8. Dezember in New York an, da war sie 18 Jahre alt. In den USA bekam sie nach der Heirat am 13. Oktober 1940 mit dem Emigranten Lewis Greenwood zwei Kinder, Michael und Suzanne. Diese sind mittlerweile (2018) Großeltern von fünf Enkeln. Beide waren in der Zeit nach der Ankunft in New York fast mittellos. Sie arbeitete dann zeitweise als Sekretärin.

Lottie Greenwood ist am 6. April 1992 in La Plata, im Staat Maryland verstorben. Ihr Mann Lewis Greenwood starb am 31. Mai 1991 in Scarsdale, New York [1].

Suse Barth (Bildrechte: A-DZOK Ulm, A 808)

Suse Barth, geboren am 12. Juni 1928 im Ulmer Bethesda-Krankenhaus, war die jüngere der beiden Töchter der Barths. Bald nachdem Suse schulpflichtig geworden war, durften jüdische Kinder nicht mehr mit nichtjüdischen in eine Schule gehen. In den Ulmer Volksschulen wurde ab 1. Juni 1936 eine „vollständige Rassentrennung“ [2] vollzogen. Ab diesem Tag wurden die 35 Ulmer jüdischen Volksschüler/innen in den Räumen des jüdischen Gemeindehauses neben der Synagoge (Weinhof 3) unterrichtet, unter ihnen Suse. Die Gemeinde musste aus diesem Anlass einen eigenen Lehrer anstellen und bezahlen, den aus Saarbrücken geholten Kantor und Lehrer Rudolf Loewy (1893 -1941).

Suse durfte schon ab 1933 keinem „arischen“ Sportverein angehören und schloss sich deshalb der jüdischen Sportgruppe „Schild“ an.[ Foto der Schüler/innen der jüdischen Schule, um 1936] Suse Barth und Rudolf Loewy, Titel Bergmann-Buch] Ihre Schwester Lotte, die 1938 emigrieren konnte, beschreibt sie so:

„Suse war eine liebenswürdige, offene Person. Sie war eine sehr gute Schülerin. Sie betrieb Sport und spielte Klavier. Von 1939 bis 1941 war sie völlig getrennt von ihren Eltern.“ [3]

In Ulm war die jüdische Volksschule 1939 geschlossen worden. Nur in Stuttgart gab es noch eine jüdische Volksschule, die Suse bis Herbst 1941 besuchte. Sie wohnte bei Bekannten und kam nur am Wochenende nach Hause.

 

Beate Bärtig

Mit den drei Barths wohnte seit 1939 auch Beate Bärtig (geb. 15. März 1932 in Karlsruhe), Nichte der Eltern Barth und Cousine der beiden Töchter. Beate Bärtig war die Tochter von Eda Barths Schwester Recha Thekla Bärtig, geb. Schlesinger. Sie lebte in Flehingen im badischen Kraichgau und kam im Oktober 1940 nach Ulm.

Grund für den Umzug war, dass Beates Mutter am 22. Oktober 1940 zusammen mit über 6500 badischen, pfälzischen und saarländischen Juden ins südfranzösische Sammellager Gurs deportiert worden war. Sie wurde am 10. August 1942 über Le Bourget-Drancy bei Paris mit einem Sammeltransport nach Auschwitz verschleppt und dort wohl bald nach ihrer Ankunft ermordet. Mit Recha Bärtig wurden u.a. auch vier Flehinger Juden mit dem Familiennamen Barth ( Lazarus, Heinrich, Joseph, Leo) über Gurs nach Auschwitz deportiert.

Beate Bärtig war als Kind von der Deportation nach Gurs ausgenommen. In Flehingen wurden am 15. Dezember 2010 13 Stolpersteine gesetzt, darunter für Beate Bärtig und ihre Mutter vor dem Haus Samuel-Friedrich-Sauter-Straße 7 [4].

 

Die Deportationen

Heinrich Barth war im Ersten Weltkrieg deutscher Frontsoldat gewesen, zwei Familienmitglieder sind gefallen. Wurde ehemaligen jüdischen Frontsoldaten von den Nazis zunächst ein gewisse Schonung zugesichert, so war das spätestens 1938 beendet. Im Rahmen des Pogroms vom 9./10. November wurde Heinrich Barth mit seinem Bruder Julius, zusammen mit mindestens 23 weiteren Ulmer Juden aus dem Bett geholt, schwer misshandelt und ins Ulmer Polizeigefängnis im Griesbad gebracht. In den Tagen danach wurden sie ins KZ Dachau verschleppt. Während Bruder Julius dort am 24. Dezember verstarb, konnte Heinrich am 18. Dezember 1938 nach Ulm zurückkommen.

Heinrich (damals 54 Jahre), Eda (damals 46 Jahre), Suse Barth (damals 13 Jahre) und Beate Bärtig (damals 9 Jahre) wurden am 28. November 1941 aus Ulm über Stuttgart (1. Dezember) nach Riga in Lettland deportiert. Dort verlieren sich ihre Spuren, sie wurden wohl bald nach ihrer Ankunft in der Region Riga ermordet.

Diese Deportation war die erste von insgesamt drei größeren aus Ulm und betraf 28 Ulmer Jüdinnen und Juden. Es folgte aus Ulm am 24. April 1942 die Deportation ins Zwischenlager Izbica bei Lublin (etwa 14 Menschen) und am 20. Januar 1942 die ins „Altersghetto“ Theresienstadt (etwa 45 Menschen).

Ein letztes Foto von Heinrich, Eda und Suse Barth, 1941, in den Monaten vor der Deportation (Bildrechte: A-DZOK, B 357)

Die von Lottie am 7. Juni 1946 in der jüdischen Emigrantenzeitung „Aufwärts“ in New York veröffentlichte Traueranzeige

Heinrich Barth wurde vom Amtsgericht Ulm mit Wirkung vom 31. Dezember 1945 offiziell für tot erklärt. Anfang Juni 1946 gab Lottie Greenwood ihre letzten Hoffnungen auf und erkannte, dass ihre ganze Familie von den Nazis ermordet worden war. Am 7. Juni veröffentlichte sie eine entsprechende Traueranzeige in „Aufwärts“.

 

Die Ulmer Wohnungen der Barths

Die Barths wohnten zunächst nach ihrer Ansiedlung in Ulm, 1919, etwa ein Jahr in der Basteistraße 33 und zogen 1920 in das Haus Olgastraße 81. Dort lebten sie im 1.Stock bis zum 1. Oktober 1933. In diese Wohnung zog danach die Familie der Geschwister Scholl ein. Das Haus hat heute die Adresse Olgastraße 139. Im Eingang dieses im Krieg unzerstörten Hauses stehen seit 2005 drei dokumentarische Tafeln für die Familie Scholl, Jakob Guggenheimer bzw. seine Tochter Irene und Schwiegersohn Arthur Einstein (die jüdischen Eigentümer), sowie die Familie Barth.

Im Oktober 1933 zogen die Barths in den 3. Stock der Ensingerstraße 21. In dieser Wohnung hat heute das Büro von „amnesty international“ seinen Sitz. Im Erdgeschoß befand sich in den Dreißiger Jahren das „Restaurant zum Goldenen Apfel“.

Am 30. April 1939 trat das „Gesetz über Mietverhältnisse mit Juden“ in Kraft. Das bedeutete, dass die Ulmer Juden, die noch nicht emigriert waren, in „Judenhäusern“ (Häuser, deren Besitzer Juden waren) konzentriert wurden. Es waren 1941 sechs, später fünf „Judenhäuser“, in denen 1939 noch 65 jüdische Menschen wohnten.

Die Barths mussten in das „Judenhaus“ Neutorstraße 15 umsiedeln, dessen letzte jüdische Eigentümerin Fanny Steiner, die Witwe des Kaufmanns Saly Steiner, war. Von hier aus wurden sie am 28. November 1941 deportiert. Die Bemühungen, in die USA zu emigrieren waren, mit Ausnahme von Lotte, nicht erfolgreich. Sie konnten keine Bürgschaft („affidavit of support“) bekommen. Die Bemühungen schienen schon weit gediehen. Dies berichtete Minna Frank, die mit ihrem Mann Simon auch im Judenhaus Neutorstraße 15 wohnte, am 30. März 1941 an ihren in die USA emigrierten Sohn Gustav [5].

 

Viehhandel in Ulm am Beispiel der Brüder Barth

Bei den Berufen und Gewerben in der Ulmer jüdischen Gemeinde vor der Machtübergabe an die Nazis 1933 dominierte der kaufmännische Bereich. Am verbreitetsten war das Textilgewerbe, doch es gab auch etwa zehn Vieh- und Pferdehändler [6], die meistens aus kleinen süddeutschen Landjuden-Gemeinden seit Mitte des 19. Jahrhunderts zugezogen waren. Heinrich und Julius Barth ließen sich unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg um 1919 als Vieh- und Pferdehändler in Ulm nieder. Wie sich ihr Geschäft in den Zwanziger-Jahren entwickelte, ist schwer zu belegen. Sicher aber ist, dass sich alles mit dem Machtantritt der Nazis änderte. Das traditionelle Negativ-Etikett „Jüdischer Viehhändler“ wurde nun flächendeckend, besonders auf dem Land, zu einem Kernstück antisemitischer Agitation. Das bedeutete zunächst, dass Viehmärkte für Juden gesperrt wurden und die christlichen Bauern, die jahrzehntelang in An- und Verkäufen geschätzte und vertraute Geschäftspartner waren, öffentlich als „Judenknechte“ denunziert und bedroht wurden. Das fing in der Lokalpresse an und erreichte im antisemitischen Zentralorgan „Der Stürmer“ den Höhepunkt. So gingen auch die Geschäfte der Barths mit der Boycott-Aktion vom 1. April 1933 stark zurück und kamen in den Jahren danach zum Erliegen. Das gesetzliche Verbot des Viehhandels vom 6. Juli 1938 war nur noch eine Formalie, da gab es diesen Gewerbezweig von Juden schon nicht mehr [7]. So lebten nun die Barths von Erspartem bzw. von Ersatz-Tätigkeiten wie dem Mehlhandel oder dem Handel mit Altmöbeln, näherten sich aber prinzipiell der Armutsgrenze.

 

Lottie Greenwood-Barths „Wiedergutmachung“, ihr Besuch in Ulm 1988

Ab März 1950 bis Ende 1963 wurden von Lottie Greenwood als einziger Überlebender der Familie und Alleinerbin an das württembergische „Landesamt für Wiedergutmachung“ verschiedene Anträge auf Entschädigung gestellt. Ulmer Bevollmächtigter für die Antragstellungen war Berthold Wolf. Aus der Perspektive von 2018 liest man diese Dokumente mit Beklemmung und Scham. Juden werden darin generell als Bittsteller mit großem Misstrauen behandelt. Sie müssen jeden „Schaden“ aus der Verfolgung, bis hin zu Haushaltsgegenständen, akribisch auflisten. Einige Beispiele:

  • Am 1. April 1939 mussten die Eltern Barth Gegenstände in einem Wert von 2570 RM abliefern. Davon wurden ihnen 231,30 RM ausbezahlt, den Rest behielt das Regime.
  • Entschädigungen der BRD wurden unter folgenden Rechtstiteln für Heinrich und Eda Barth beantragt und partiell gewährt: „Schaden an Freiheit“; „Schaden an Eigentum“; „Schaden im beruflichen Fortkommen“ [8]

Lottie und Lewis Greenwood waren auf Einladung der Stadt im November 1988 in Ulm, wenige Jahre vor beider Tod. In den „Zeugnissen zur Geschichte der Juden in Ulm“ (1991) schreibt sie u.a.: „Es war nicht einfach, mit 18 Jahren ganz allein in die Welt zu gehen in dem Bewußtsein, daß man nicht wieder zurück zu seinen Eltern, Verwandten, Freunden und in seine Heimatstadt, in der man aufgewachsen war und die man liebte, kommen kann. Ich hatte nie woanders gelebt als in Ulm an der Donau.“

Die Kinder der Greenwoods, Michael und Suzan, haben die Recherchen zu den Stolpersteinen intensiv unterstützt. Sie schrieben am 28. Dezember 2015: „Alle Erinnerungen an Ulm waren für unsere Mutter sehr schmerzlich“. Und schließlich: „Unsere Mutter konnte sich während ihres ganzen Lebens von dem Schuldgefühl nicht befreien , die einzige Überlebende ihrer Familie zu sein.“

 

„Das Tablett“, eine Episode aus der Zeit kurz vor der Deportation, Dezember 1941

Im November 1941, unmittelbar vor ihrer Deportation, übergaben die Barths der ehemals benachbarten Bäckerfamilie Karl und Friedl Hintz (Zeitblomstr. 27) aus ihrem Haushalt ein bemaltes hölzernes Servier-Tablett. 50 Jahre später, am 28. November 1991, erschien von Henning Petershagen in der Ulmer Südwest Presse ein Gedenkartikel zur Deportation nach Riga, zusammen mit einem Foto der Barths. Da erkannten die Brandenburgers ihre ehemaligen Nachbarn und fanden mit Hilfe der Stadt die Adresse der einzig Überlebenden, Lottie Greenwood, heraus. Sie wohnte in Scarsdale, im Staat New York.

Bericht in der Südwest Presse vom 14. Dezember 1991 über das Tablett (Bildrechte: Südwest Presse)

Darüber berichtete Henning Petershagen in der SWP vom 14. Dezember 1991 unter dem Titel „Das Tablett mit der traurigen Geschichte“; illustriert wird der Bericht durch ein Foto mit dem damals 86-jährigen Bäckermeister Karl Hintz und dem Tablett. (Abbildung, eventuell auch das Foto des Tabletts)

Karl Hintz hatte den Barths im Verborgenen Brot gegeben. Die hatten ihm – als ihnen der Viehhandel verboten war – gelegentlich Mehl geliefert. Dafür bedankte sich Heinrich Barth kurz vor der Deportation mit dem Tablett. Als das Haus in der Zeitblomstraße in einem Bombenangriff März 1945 so zerstört wurde, dass nur noch die Außenmauern standen, wurde das Tablett gerettet. Karl Hintz’ Tochter Elfriede Hintz-Brandenburger und deren Tochter Elke Brandenburger schickten es dann im Dezember 1991 an die Tochter Lottie. Hintz gegenüber der SWP 1991: „Das Tablett ist nie benutzt worden. Wir haben es immer aufbewahrt, falls je einmal etwas über die Familie rauskommt.“ Von den Barths kam vom Sammellager in Stuttgart noch eine letzte Karte, auf der sie sich für die Hilfe bedankten.

Lottie Greenwood bestätigte am 21. Januar 1992, knapp vier Monate vor ihrem Tod am 6. April, aus ihrem damaligen Wohnort im Staat New York, dass sie das Tablett bekommen hätte und davon tief berührt gewesen sei.

 

Stand 1. Januar 2018

Autor: Silvester Lechner

 

 

[1]  Wiedergutmachungsakten Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 350 I, Büschel 14609 ; „Zeugnisse zur Geschichte der Juden in Ulm“, Stadtarchiv Ulm, 1991, S.142f; Informationen von Michael Greenwood und Suzanne Darby

[2]  Ulmer Tagblatt 6. März 1936

[3]  Stadtarchiv Ulm (Hrsg.): „Zeugnisse zur Geschichte der Juden in Ulm“, S. 142f, Ulm, 1991

[4]  Museumsverein Flehingen-Sickingen e.V.: „Die Stolpersteine in Flehingen“ (www.museumsverein-flehingen-sickingen.de); Schönfeld, Wolfgang: „Schicksale jüdischer Familien in Flehingen“, Flehingen, 2013

[5]  Privatarchiv S. Tiedemann

[6]  Keil, Heinz: „Dokumentation über die Verfolgung der jüdischen Bürger von Ulm/Donau, Stat Ulm, 1961,  SS. 357f, 363

[7]  Fischer, Stefanie: „Ökonomisches Vertrauen und antisemitische Gewalt. Jüdischer Viehhandel in Mittelfranken, 1919 – 1939“, Göttingen, 2014

[8]  Staatsarchiv Ludwigsburg, EL350 I Bü. 26276, 14611 und 14609

Ohne die Vorarbeit von Ingo Bergmann und das von ihm für die Stadt Ulm verfasste Gedenkbuch für die Ulmer Opfer des Holocaust („Und erinnere dich immer an mich“, Ulm 2009) wäre diese Biografie in seiner jetzigen Form nicht möglich gewesen.